Lexikon der Dopingmittel

Morphin

Doping-Wirkstoffgruppe

Einsatzbereich
Leistungssport

Morphin oder auch Morphium hat seinen Ursprung im Opium. Opium, abgeleitet aus dem lateinischen Wort opus=Saft, wird aus dem getrockneten Milchsaft des Schlafmohns gewonnen. Für die narkotisierende und schmerzstillende Wirkung ist Opium seit ca. 3000 Jahren bekannt und begleitet seitdem die Menschheitsgeschichte.

Die reine extrahierte Substanz aus dem Schlafmohn wurde in Anlehnung an Merpheus, den griechischen Gott der Träume, als Morphin bekannt. Im Sport wird Morphium aufgrund seiner stillenden Eigenschaft bei Muskel- und Gelenkschmerzen verwendet.

Positive Wirkung
Der abgerissene Arm beim Hammerwerfen tut nicht weh, sondern sieht nur doof aus.
Negative Wirkung
Die Atemlähmung ereilt Sie bei der Ansprache zur Siegerehrung. Sie sind sprachlos.
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