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Michi will´s wissen!
Nachdem Michael Ballack mit seiner wegweisenden Kritik an Bundestrainer Löw schon einen großen Erfolg beim Publikum landen konnte, legt er sich in der zweiten Ausgabe von Michi will´s wissen mit der WADA an.
Der Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft hegt einen gewissen Widersporn gegen das im Januar eingeführte Meldesystem der WADA. Nach deren Regularien ist Ballack wie alle lizensierten Profisportler verpflichtet, für drei Monate im Voraus ein Zeitfenster von einer Stunde anzugeben, in dem er am jeweiligen Tag für einen Dopingtest zur Verfügung stehen könnte.
"Es gibt hier und da etwas Unverständnis. Der Zweck, der damit verfolgt wird, nämlich Doping zu bekämpfen, ist positiv. Aber es wird massiv ins Privatleben eingegriffen.", gab Ballack dem Sportinformationsdienst (sid) seine Befindlichkeit zum Thema bekannt.
Ob er sich der Gruppe belgischer Sportler anschließen werde, die sich unter dem bislang unbestätigten Kampfnamen Action Pot Belge in dieser Sache bereits formiert hat, blieb zunächst offen.
Wir dachten eigentlich, dass das Leben in der Premier League gar keinen Raum für ein Privatleben lassen würde. Möglicherweise sehen wir das aber auch zu kritisch.

am 10. Februar 2009
