Leichtathletik
Einer Testosteronbombe auf der Spur
Supertalent oder großer Schwindel? Die erstaunliche Leistung der Südafrikanerin Caster Semenya, die das Finale der Leichtathletik-WM über 800 Meter überlegen für sich entschied, gibt Anlass zu Spekulationen, Semenya sei möglicherweise ein Mann.
Unterdessen kündigte der Leichtathletikweltverband an, das Geschlecht Semenyas bestimmen zu lassen. Unklar ist, ob die frisch gebackene Weltmeister(in) in vertraulicher Runde die Turnhose fallen lassen muss und wer beim IAAF prädestiniert ist, die heikle Mission zu übernehmen.
Bevor jedoch der kleine Unterschied näher erforscht werden soll, wird man daher zunächst das Ergebnis der in jüngster Zeit gesammelten Dopingproben abwarten. Caster Semenya ist ins Visier der Dopingfahnder geraten, weil die erst 18-jährige ihre Bestmarke über 800 Meter in diesem Jahr um nicht weniger als acht Sekunden gesteigert hatte.
Mittlerweile werden innerhalb des IAAF Stimmen laut, die Dopingtests sowie alle anderen erforderlichen Untersuchungen bei kommenden Wettkämpfen in die Hände der Men in Black zu legen.
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