Fußball
Harte Zeiten für kolumbianische Hooligans
Kolumbianischen Hooligans droht die juristische Gleichstellung mit Terroristen. Als Reaktion auf die Zunahme gewalttätiger Ausschreitungen berät der kolumbianische Kongress demnächst ein Gesetz, wonach Hooligans bis zu 15 Jahre Haft drohen.
Gewalt ist in den Fußballstadien Kolumbiens beileibe kein neues Problem. In der Vergangenheit wurden immer wieder Schiedsrichter und Spieler Opfer, die sich nicht an Wettabsprachen mit den allgegenwärtigen Drogenkartellen gehalten hatten.
Zudem wurden in der abgelaufenen Saison mehr als ein Dutzend Zuschauer bei Ausschreitungen rivalisierender Fangruppen getötet.
Die Gesetzesvorlage soll mit Ihren drastischen Strafen nun einer weiteren Eskalation Einhalt gebieten. Das Medellin-Kartell war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
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