Bundesliga
Mainz bleibt Mainz und ist wie Bielefeld
Bundesligist Mainz 05 wandelt auf den Spuren von Arminia Bielefeld. Der Aufsteiger sorgt schon vor dem ersten Spieltag für Furore und entlässt Trainer Andersen. Nachfolger des Norwegers wird, nein, nicht Jörg Berger, sondern der bisherige A-Jugend-Trainer Tuchel.
05-Manager Christian Heidel begründete die in dieser Art erste Entlassung in der Geschichte der Bundesliga mit Differenzen über die Arbeitsweise des Trainers. Andersen sei zunehmend eigene Wege gegangen und habe dabei die Tugenden des Vereins, „Teamwork, Nähe zur Mannschaft und interne Kommunikation“ vernachlässigt.
Das geheime Schreckensregime Andersens, das Heidel und sein Präsident Strutz nun beendet haben, soll sich in der Saisonvorbereitung in mit Beton gefüllten Medizinbällen manifestiert haben, denen insgesamt 14 Mainzer Profis verletzt zum Opfer fielen.
Neu-Trainer Tuchel steht nun vor der Aufgabe, die Mainzer Spieler schnellstmöglich aus der inneren Emigration zu holen, in die sie sich in der ersten DFB-Pokalrunde (1:2 in Lübeck) begeben haben. Jörn Andersen hingegen werden gute Chancen eingeräumt, die Nationalelf Nordkoreas bei der WM in Südafrika zu betreuen.
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