Die größten Sensationen im DFB-Pokal
Saison 1996/97: Energie Cottbus
Energie Cottbus schaffte es nach den Amateuren von Hertha BSC als zweite Amateurmannschaft ins Finale des DFB-Pokals. Außerdem waren sie die erste und bisher einzige Mannschaft aus dem Osten, die nach der Wiedervereinigung das Pokalfinale erreichte.
Nach einem 1:0 in der ersten Runde gegen die Stuttgarter Kickers gewannen die Lausitzer in Runde 2 gegen den späteren Bundesliga-Aufsteiger VfL Wolfsburg ebenfalls mit 1:0.
Im Achtel- und Viertelfinale besiegten die Cottbuser mit dem MSV Duisburg und der FC St. Pauli zwei damalige Bundesligisten jeweils mit 5:4 n.E..
Im Halbfinale kam es zum Duell gegen den UEFA-Cup-Teilnehmer Karlsruher SC. Mit 3:0 schossen die Mannen um Trainer Eduard Geyer den KSC aus dem Stadion der Freundschaft.
Gegner im Finale am 14. Juni 1997 im Berliner Olympiastadion war der VfB Stuttgart. Ein Doppelpack von Giovane Elber beendete alle Pokalträume der Cottbusser, die schon wenige Jahre später in der Bundesliga spielen sollten.
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